„Misanthropia“ beschreiben ihre Musik als abwechslungsreichen Metal mit
verschiedensten Einflüssen. Druckvolle Passagen wechseln mit melodiösen
Parts und so entsteht genau die Vielseitigkeit, die der Band so am Herzen
liegt. Ehrliche und unverblümte Song-Bretter mit enormer urchschlagskraft
sowie energetische Songkonstrukte: dafür steht „Misanthropia“.
Das Aalener Metal-Trio setzt auf Vielschichtigkeit und das spiegelt sich
in der hohen Sound-Qualität wieder. Wer genretreuen Einheitsbrei
erwartet, ist bei „Misanthropia“ falsch. Ausgeprägte Gitarrenpassagen
und klassische Läufe zeigen die fundierte Ausbildung des Gitarristen
Eddie (sogar ein Instrumentalstück mit Akustik-Gitarre ist auf dem
Debutalbum „Soul Cancer“ zu finden!) und geben den Songs ihren eingängigen
Charakter. Für Tempo und Dynamik sorgt Markus’ kraftvolle Schlagzeug-Akrobatik,
die die Songs nach vorne treibt und für Gitarre und Gesang den optimalen
Rahmen bietet. Sänger und Bassist Volker brilliert durch brachialen
Gesang. Er beherrscht jedoch nicht nur die düsteren Crowls sondern
versteht es auch, cleanen und klassischen Gesang an den richtigen Stellen
einzusetzen.
Die drei Metaller von „Misanthropia“ agieren technisch auf hohem Niveau
und präsentieren sich musikalisch ausgereift. Aus ihren Songs spricht
der pure Spaß am Rocken und die Liebe zur Musik. Die Message bleibt
dabei stets unmissverständlich: Die Band schert sich nicht um Genregrenzen
sondern erfindet sich selbst.„Misanthropia“ hat noch einiges vor und wie
sie es selbst im Song „Rebirth“ treffend auf den Punkt bringen: „We own
our will and we fulfill our destiny.“
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